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Email-Verschlüsselung

Ab dem heutigen Tag nutzen wir für vertrauliche Daten die DATEV-Email-Verschlüsselung. Dabei wird grundsätzlich die Email in einen PDF-Container eingestellt und verschlüsselt. Wir können entweder einen Schlüssel definieren und entsprechend austauschen oder DATEV definiert einen Schlüssel, den Sie bei uns abfragen müssen.

Falls Sie eine digitale ID (Zertifikat) besitzen, können sie über eine signierte Nachricht an schluesselimport@datev.de registriert werden und ab diesem Moment können die Emails verschlüsselt mit diesem Zertifikat verschlüsselt werden.

Bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden.

 

Vielen Dank

Wir möchten uns ganz herzlich bei Sebastian Asam für die professionelle, verständnisvolle und im Ergebnis perfekte Zusammenarbeit bedanken. Wir können jedem nur empfehlen, mit dir die Homepage zu überarbeiten oder neu zu erstellen. Wir vermitteln gerne den Kontakt 🙂

Kindergeld und Kinderfreibeträge

Der Bundestag hat am 18.6.2015 dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Anhebung des Grundfreibetrags, des Kinderfreibetrags, des Kindergeldes und des Kinderzuschlags (BT-Drucks. 18/4649, 18/5011) in der vom Finanzausschuss geänderten Fassung (BT-Drucks. 18/5244) zugestimmt.

 

Grundfreibetrag: Damit wird rückwirkend zum 1.1.2015 der steuerliche Grundfreibetrag (aktuell 8.354 Euro) um 118 Euro auf 8.472 Euro erhöht. Ab dem 1.1.2016 ist eine Anhebung um weitere 180 Euro auf dann 8.652 Euro vorgesehen.

 

Kinderfreibetrag: Der steuerliche Kinderfreibetrag beträgt aktuell 7.008 Euro (einschließlich Freibetrag für Betreuung und Erziehung oder Ausbildung) und wird rückwirkend zum 1.1.2015 um 144 Euro auf 7.152 Euro je Kind erhöht. Ab 1.1.2016 ist eine erneute Anhebung um weitere 96 Euro auf 7.248 Euro vorgesehen.

 

Kindergeld: Das Kindergeld beträgt derzeit monatlich 184 Euro für das erste und zweite Kind, 190 Euro für das dritte Kind und 215 Euro für das vierte Kind und weitere Kinder. Es wird rückwirkend ab 1.1.2015 um vier Euro monatlich je Kind erhöht. Ab dem 1.1.2016 ist eine Erhöhung um weitere zwei Euro monatlich je Kind vorgesehen.

 

Entlastungbetrag für Alleinerziehende: Der Entlastungbetrag für Alleinerziehende wird von 1.308 Euro auf 1.908 Euro angehoben und erhöht sich für jedes weitere Kind im Haushalt um 240 Euro.

 

Unterhaltshöchstbetrag: Der Unterhaltshöchstbetrag (§ 33a EStG) wird von 8.354 Euro auf 8.472 Euro erhöht.

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Erbschaftsteuer-Reform: Schäuble bessert nach!

Bisher sorgte Finanzminister Schäuble in der Wirtschaft für kräftiges Kopfschütteln. Im Referentenentwurf zur Verschonung von Firmenvermögen bessert Schäuble aber nun in einigen Punkten nach.

Änderung bei der Lohnsummenregelung

Nach dem Referentenentwurf soll eine Steuerbefreiung – wie bisher- auch dann möglich sein, wenn eine bestimmte Zahl an Arbeitsplätzen über mehrere Jahre erhalten wird (sog. Lohnsummenregelung). Diese Lohnsummenregelung soll aber nun nur noch für Firmen mit bis zu drei Beschäftigten gelten. Bei Betrieben mit vier bis zehn Mitarbeitern soll es eine Erleichterung bei der Lohnsummenregelung geben.

Bedürfnisprüfung

Geplant war bisher, dass größere Unternehmen nur dann verschont werden, wenn sie in einer Bedürfnisprüfung nachweisen, dass sie die Steuer nicht verkraften können. Nach dem Referentenentwurf soll sich die Prüfschwelle auf 40 Millionen Euro von bisher 20 Millionen Euro erhöhen.

Bei der Bedürfnisprüfung soll aber nach wie vor privates Vermögen bis zu Hälfte herangezogen werden. Hat der Erwerber genügend übrige Mittel, um auf das begünstigte vermögen entfallende Steuerlast zu tragen, scheidet eine Verschonung aus. Neu ist im Referentenentwurf eine Wahlmöglichkeit. Wer die Einziehung des Privatvermögens nicht will, kann stattdessen auf ein Abschmelzmodell zurückfreifen.

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Achtung! Die Regelungen für Minijobber wurden verschärft

1. Arbeitszeit muss genau und zeitnah dokumentiert werden

Die Geringfügigkeits-Richtlinien haben schon immer den Hinweis enthalten, dass

Arbeitgeber die Entgeltunterlagen mit entsprechenden Informationen führen müssen.

Verschärft wurden diese Regelungen nun aber ab 01.01.2015. Unternehmen müssen die

tägliche Arbeitszeit ihrer Minijobber mit Beginn, Ende und Dauer jeweils spätestens sieben

Kalendertage danach in ihren Lohn- bzw. Personalunterlagen vermerken und für mindestens

zwei Jahre aufbewahren.

Dabei ist zu beachten, dass sich die Aufzeichnungspflicht auf die tatsächlich erbrachte und

nicht die geplante Arbeitszeit bezieht. Insofern werden (auch kurzfristig erstellte) Dienstpläne

nicht ausreichen. Diese Aufzeichnungspflicht werden vermutlich viele Arbeitgeber, zumindest

in Teilen, auf die Arbeitnehmer übertragen. Diese müssen dann also exakt und zeitnah Buch

führen.

Als eine Hilfe zur Dokumentation der Arbeitszeit gibt es auf unserer Homepage

www.stb-kost.de unter Download – Lohn, eine Excel Tabelle.

2. Zulässige Arbeitszeit pro Monat reduziert sich

Aufgrund ihrer Verdienstobergrenze von monatlich 450,00 Euro reduziert sich für Minijobber

außerdem die maximal zulässige monatliche Arbeitszeit auf etwa 52,50 Stunden – das

entspricht etwa 12 Stunden pro Woche.

Sollten sie bisher eine wöchentliche Arbeitszeit in Ihrem Arbeitsvertrag mit den geringfügig

Beschäftigten angegeben haben, so wäre es ratsam diese in eine monatliche Arbeitszeit von

max. 52 Stunden umzuwandeln.

3. Drohende Sanktionen

Arbeitgeber von geringfügig Beschäftigten, die ihren Aufzeichnungs- und

Dokumentationspflichten zukünftig nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht in der

vorgeschriebenen Weise nachkommen, handeln ordnungswidrig. Ihnen droht ein Bußgeld

bis zur Höhe von 30.000 EUR durch die Behörden der Zollverwaltung.

Zukünftig finden vermehrte Kontrollen durch Behörden der Zollverwaltung statt. Dass die

Mindestlohnbestimmungen auch eingehalten werden, ist Aufgabe der Finanzkontrolle

Schwarzarbeit (FKS). Hierfür werden zusätzliche Stellen geschaffen. In den nächsten Jahren

dürfen daher vermehrt Kontrollen zu erwarten sein. Ein regelmäßiger Informationsaustausch

zwischen der FKS und den Trägern der Sozialversicherung, insbesondere den

Betriebsprüfdiensten der Rentenversicherung, wird sichergestellt.

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